© Markus Wild - Osteopathischer Hundetherapeut  2011 Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Medizin, bei der die Untersuchung und die Behandlung nur mit den Händen geschieht. Für Osteopathen bedeutet Gesundheit die Beweglichkeit aller Bestandteile des Körpers untereinander. Die Einschränkungen der Beweglichkeit, die für viele Beschwerden und Krankheiten verantwortlich sind, werden vom Osteopathen ertastet, diagnostiziert und gelöst. In der Osteopathie spielen Strukturen eine wichtige Rolle. Der Körper besteht aus vielen verschiedenen formbaren Strukturen wie Organen, Muskeln, Gelenken, Gefäßen, Nerven, die jeweils bestimmte Funktionen erfüllen. Funktionen zeigen sich als Bewegungen der Strukturen: - wenn sich Brustkorb und Zwerchfell bewegen, strömt Luft durch die Lungen - wenn der Hund sein Maul schließt, kann er etwas festhalten. Funktionsstörungen verändern diese Bewegungen. Wenn ein Osteopath nach Funktionsstörungen sucht, dann untersucht er die Beweglichkeit der einzelnen Strukturen. Er überprüft das Ausmaß der Bewegung, ihre Richtung, den Rhythmus und den Spannungszustand. Findet er eine Bewegungseinschränkung, dann weiß er, dass auch die Funktion der Struktur gestört ist. Mit seinen Händen hilft der Osteopath der betroffenen Struktur, ihre ursprüngliche Bewegung wieder aufzunehmen. Erst dann können sich die selbstregulierenden Kräfte voll entfalten und den Schaden an der Struktur heilen. Diese Art zu arbeiten setzt die genaue Kenntnis der Anatomie und Physiologie voraus, denn nur so kann der Osteopath eine einwandfreie von einer gestörten Funktion unterscheiden. Was ist Osteopathie?